Hunde-Glücksbringer und gleich zwei Schulhunde!

Seit 2009 besuchen die Klassenhunde „Cara“ und „Ronja“ jeweils an einem Tag in der Woche die Waldschule!

Barg_HundAußerdem bekommen wir regelmäßig Besuch von einem freundlichen Hund aus dem Tierheim Gießen. Seitdem viele Schülerinnen und Schüler eine Patenschaft für einen Tierheimbewohner übernommen haben entwickelte sich die Waldschule zu einem wahren Glücksbringer für die Tierheimhunde.

Ronja

Ronja

Angefangen hat alles mit einem Projekt im Rahmen der Umwelt- und Natur-Projektwoche 2008. Die damalige Schulleiterin Claudia Schmidt führte mit einer Gruppe von Schülern aller Jahrgangsstufen das Projekt „Haben Hunde Rechte?“ durch. Mit diesem Projekt bewarb sich die Waldschule 2009 um den 1.Hessischen Schulpreis zum Tierschutz – und gewann! Ein Teil des damit verbundenen Preisgeldes sollte selbstverständlich den bedürftigen Hunden zukommen. Mit einer großen Spende für das Hundehaus des Tierheims Gießen und der Übernahme einer Hundepatenschaft, entstand eine beständige Freundschaft mit dem Tierheim.

Cara

Cara

Die Waldschule wurde für die Tiere ein echter Glücksbringer, denn alle bisherigen Patenhunde konnten schnell vermittelt werden –  manchmal sogar so schnell, dass der Patenhund uns gar nicht in der Schule besuchen kommen konnte! Unsere Schüler verfolgen gespannt alle Neuigkeiten aus dem Tierheim und freuen sich auf die Besuche der Patenhunde im Rahmen der Monatsfeiern. Es hat sich unter den Kindern ein ganz besonders Interesse für Hunde entwickelt, auch für die Hunde der Lehrerinnen….

Die Klasse 3/4b bekam im Frühjahr 2009 Besuch von „Cara“ der Golden Retriver-Hündin der Klassenlehrerin Frau Barg. Schnell wurde der Wunsch laut, der Hund solle doch jede Woche kommen, am besten gleich jeden Tag. Der Wunsch der Kinder war so groß, dass sich daraus ein Klassenhund-Projekt entwickelte. Fast völlig selbstständig wurden Argumente für einen Klassenhund gesucht und gefunden (in Büchern und im Internet), es wurden Regeln im Umgang mit dem Hund erarbeitet, die Eltern überzeugt und nicht zuletzt die Genehmigung der Schulleiterin eingeholt. Seitdem heißt die 3/4b „Hundeklasse“ und bekommt regelmäßigen Hundebesuch. Tatsächlich ist es an diesen Tagen besonders leise in der Klasse und alle verhalten sich besonders rücksichtsvoll. Auch an den „normalen“ Schultagen sind diese positiven Auswirkungen zu spüren.

Zum Glück ist auch Frau Fuhrmann, die Klassenlehrerin der 3/4f eine begeisterte Hundebesitzerin. Auch ihre freundliche Labrador-Mischlingshündin eignet sich gut als Schulhund. So konnte auch ihre Klasse 3/4 ein ähnliches Projekt durchführen. Die Kinder freuen sich jede Woche ganz besonders auf ihren „Hundetag“ und die gemeinsamen Hundespaziergänge sind ein Highlight jeder Schulwoche.

500,-€- Spende für den Tierschutz!

28. 03. 2011

Tafel_TierschutzDie Waldschule spendete 500,- € für den Gießener Tierschutzverein! 2009 gewann das Schulprojekt „Haben Hunde Rechte?“ den ersten Schultierschutzpreis des hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Ein Teil des damit verbundenen Geldpreises spendeten jetzt Kinder und Eltern der Waldschule an das Gießener Tierheim und ermöglichten den Bau eines neuen Hundehauses.

PreisverleihungWaldschule erhält ersten Hessischen Schulpreis für den Tierschutz

Am 30. September 2009 wurde die Waldschule mit 5000,- € Preisgeld für ein u.a. vom Tierschutzverein Hessen ausgeschriebenes Projekt ausgezeichnet. Über diese besondere Auszeichnung freuten sich die Kinder der Waldschule mit Projektleiterin und Schulleiterin Claudia Schmidt.

 

 

„Haben Hunde Rechte?“

Schüler sollen sich mit der artgerechten Haltung sowie dem richtigen Umgang mit Tieren auseinandersetzen und das Thema künstlerisch umsetzen, sagte Umweltministerin Lautenschläger. Nach Auffassung der Ministerin leistet Tierschutz im Unterricht einen wichtigen Beitrag zu einer „mitfühlenden und verantwortungsvollen Lebenshaltung“.

TierheimGenau hier setzte die Schulleiterin und Leiterin des Projekts „Haben Hunde Rechte?“, Claudia Schmidt, mit ihrer Arbeitsgruppe an. Im Rahmen der Umwelt- und Naturwoche näherten sich die neun Kinder aus allen vier Jahrgängen gemeinsam mit ihr dem Tierschutzthema. Neben Fragen zur artgerechten Haltung von Haustieren beschäftigten sich die Kinder unter philosophisch-ethischen Aspekten mit der Frage „Ist der Mensch die Krone der Schöpfung und das Tier seinen Zwecken untergeordnet?“
Zur Erarbeitung des Themas und Hinführung auf eine Präsentation dienten Besuche in der Hundeschule „Fit for Familiy“ in Allendorf/Lumda, Interviews mit einer Tierärztin, einer zuständigen Mitarbeiterin vom Ordnungsamt und unterschiedliche Arbeitsmaterialien, die während der Projektwoche zusammengesucht wurden. Schließlich konnten die Kinder mit ihrer Lehrerin die gewonnenen Kenntnisse in Form einer Ausstellungstafel im Foyer der Stadtverwaltung Staufenberg der Öffentlichkeit präsentieren.

Die Arbeit hat sich gelohnt – und wurde belohnt. Die Arbeitsgruppe der kleinen Grundschule in Daubringen errang mit ihrem Beitrag zum Wettbewerb einen der drei zu vergebenden Preise!
Die Freude war groß und der Nutzen wird es ebenfalls sein. Ganz kurz nach der Auszeichnung und feierlichen Verleihung der Preisurkunde im hessischen Landtag in Wiesbaden stand eines schon fest: Wir übernehmen von einem Teil des Preisgeldes die Patenschaft für einen Hund im Tierheim.

www.dvg.net