Kooperation mit dem Förder-und Beratungszentrum (BFZ)

FreiesMalenFür jede Regelschule in Hessen ist ein Förder- und Beratungszentrum (BFZ) zuständig, das die Aufgabe hat, die Schulen in ihrer Förderarbeit zu unterstützen. Das für uns zuständige  BFZ ist die Georg-Kerschensteiner-Schule in Biebertal, Schule für Lernhilfe, Erziehungshilfe und Kranke. Jedes Jahr bekommt die Waldschule, wie alle anderen hessischen Schulen, zusätzliche Stunden für Beratung und Förderung zugewiesen.

Alle Schulen haben nach dem Hess. Schulgesetz die Aufgabe für Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen des Lernens, der Sprache, sowie der sozialen und emotionalen Entwicklung ein angemessenes Förderangebot zu entwickeln. Das Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler mit Hilfe dieser Förderung in der Regelschule auch bleiben können. Durch Beratung und Förderung und mit dem Einverständnis der Eltern sollen die Lernprozesse so gestaltet werden, dass sich die Lernleistungen positiv entwickeln.

Mit dem Einverständnis der Eltern stellt die Waldschule einen Antrag auf Unterstützung  durch die Georg-Kerschensteiner-Schule, falls die Fördermaßnahmen durch die Waldschule selbst nicht ausreichend sein sollten. Auch die Eltern selbst können sich direkt an das BFZ wenden, wenn sie für ihr Kind Unterstützung wünschen (Tel.: 06409-2032).

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Freies Malen an der Waldschule

FreiesMalen_2An der Waldschule wird das Freie Malen als zusätzliches Angebot durch Frau Stimpel (ab dem Schuljahr 2012/13 Lehrerin unseres BFZ, vorher  Leitung der Sprachheilklasse an der Waldschule) durchgeführt. Das Freie Malen wird von ihr im Rahmen der BFZ-Arbeit (siehe auch: Kooperation mit dem Förder- und Beratungszentrum) an unserer Schule im Bereich der Förderung der Sprache und der sozialen und emotionalen Entwicklung angeboten.

Das Freie Malen findet in der Kleingruppe statt, es wird im Stehen gemalt an Stellwänden, in der Mitte des Raums steht ein Palettentisch mit 18 verschiedenen Farbtönen. Das sind Gouache-Farben, zu denen es jeweils drei Pinsel  in zwei Größen gibt.

Die Kinder bekommen keinen Malauftrag, sie malen frei. Es wird nicht kommentiert, ob etwas schön ist oder nicht, es wird nicht bewertet. Das Ergebnis ist nicht entscheidend sondern der Malprozess, die Freude beim Malen und am kreativen Gestalten. Auch beim Malprozess gibt es viele Situationen wie im täglichen Leben auch, in denen man manchmal Mut fassen oder  sich entscheiden muss, in denen man weiter arbeiten soll obwohl es schwer fällt oder obwohl man gerade ganz unzufrieden ist, Situationen, in denen man sich überwinden muss, auch wenn man gerade ganz verzagt ist…u.v.m. Hier gibt es die Möglichkeit, sich malend – wie beim Spielen auch – zu vertiefen. Beim Malen wird man durch die Malleiterin begleitet, unterstützt, gestärkt. In diesem sehr geschützten Rahmen soll das Kind im besonderen Maße erfahren, dass seine Bedürfnisse und Entscheidungen wichtig genommen werden. Diese Form des Freien Malens kann die sozialen und emotionalen Kompetenzen stärken und entwickeln.

http://gks-biebertal.de